Verbindung mit dem Jenseits

 

Worin liegt der Sinn und das Ziel unseres Erdendaseins? Gibt es ein Fortleben nach dem Tod? Gibt es eine jenseitige Welt? Was können wir darüber erfahren?

 

Die Fragen nach unserem Sein reichen in eine jenseitige Welt hinein, die unseren physischen Sinnen nicht zugänglich ist. Deshalb sind wir nicht so ohne Weiteres in der Lage, allein von uns aus zu gesicherten und umfassenden Erkenntnissen zu gelangen.

Es gibt jedoch Wege, Einblick in die jenseitige Welt zu erhalten. Bekannte Beispiele dafür sind Nahtoderlebnisse auf der Schwelle des Hinübertretens oder eindrückliche Traumerlebnisse, etwa mit einem lieben Verstorbenen, der einem innerlich sehr nahestand.

Eine weitere Möglichkeit, über das Woher und Wohin des Menschen unterrichtet zu werden, besteht in der Verbindung zur jenseitigen Welt mithilfe eines menschlichen Mittlers. Seit jeher ist dies ein bedeutsamer Weg, um zu geistigen Erkenntnissen zu gelangen – denken wir an die Propheten Altisraels oder die ersten Christen, die ausdrücklich um den Beistand und die Belehrung aus der Gotteswelt baten.

Zeugnisse der Bibel

Die Bibel gibt vielfältiges Zeugnis davon, dass Gott mit den Menschen sprach, dass er beispielsweise mit Abraham, Isaak und Jakob und mit Mose redete. Die Verbindung mit der jenseitigen Welt erscheint als ein zentrales Element des gesamten Alten Testaments. Es wird berichtet, wie zwischen dem israelitischen Volke und dem Jenseits eine tägliche Verbindung bestand, wie man mithilfe medial veranlagter Menschen die Geisteswelt befragen konnte und Antwort erhielt.

Und das Neue Testament gibt Zeugnis davon, dass Jesus Christus, die Apostel und die ersten Christen die Verbindung zur göttlichen Welt pflegten. Christus war aufgrund seiner hohen medialen Veranlagung aufs Engste mit Gott und seinen heiligen Engeln verbunden. Immer wieder wies er darauf hin, dass er nur lehre und wirke, was der Vater ihn heisse. Die Fürsorge der göttlichen Welt für die auf Erden lebenden Menschen ist das Grundthema der Heiligen Schrift. Demgemäss versprach Christus vor seinem Tod den Seinen, er werde sie nicht verwaist zurücklassen; er werde ihnen den Geist der Wahrheit senden, der sie in die ganze Wahrheit einführen werde. Die Einlösung dieses Versprechens erlebten die Apostel an Pfingsten, wenige Tage nach Christi Heimkehr zum Vater. Als sie zum Passahfest in Jerusalem versammelt waren, erlebten sie auf eindrückliche Weise, wie sie selber von Geistern Gottes erfüllt wurden, welche durch sie in verschiedenen fremden Sprachen zu sprechen begannen und den Menschen auf der Strasse das Evangelium verkündeten (Apg. 2, 1–13). Die Apostelbriefe dokumentieren, dass fortan das Wirken heiliger Geister durch mediale Menschen eine bedeutende Rolle in den frühen Christengemeinden spielte.

Es ist dem Menschen möglich,
eine Verbindung mit der jenseitigen Welt zu haben

Sowohl das Alte wie auch das Neue Testament belegen also eindrücklich: Es ist dem Menschen möglich, eine Verbindung mit der jenseitigen Welt zu haben. Nun sollten wir heute als forschende Menschen wenigstens versuchen, den Hergang dieser Verbindung zu verstehen. Diejenigen, zu denen die Geister Gottes damals sprachen, waren Menschen wie wir mit Schwächen und Fehlern. Und die Naturgesetze ihres irdischen Daseins waren ebenfalls gleich wie bei uns. Auch Gott und seine Geisterwelt sind heute dieselben wie damals. Und wenn diese enge Verbindung zu ihnen möglich ist und Jahrtausende hindurch von den Menschen aufrechterhalten worden war, warum soll dann die Menschheit von heute sie nicht mehr haben können? Christus hatte in seinen Abschiedsreden doch ausdrücklich versprochen, er werde den Menschen den Geist der Wahrheit senden. Warum sollten wir dieses Angebot nicht annehmen und aus derselben Quelle der Wahrheit schöpfen wie einst die Menschheit der biblischen Zeit?

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